Bilingualer Unterricht trägt Früchte

20160222-DSC00732 - KopieIm Sommer 2016 werden die ersten Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zuges der Realschule Lenningen ihre Mittlere Reife ablegen. Über dessen Wirksamkeit zeichnet sich bei allen Beteiligten ein einhelliges Bild ab.
Der bilinguale Unterricht hat eine lange Tradition in Lenningen. Als eine der ersten Realschulen wurden Module im Fach Geographie in englischer Sprache angeboten, bevor man 2010 als Pioniere gar einen bilingualen Zug einrichtete. Seitdem werden in einer von drei Klassen die Fächer EWG und Geschichte überwiegend in der Fremdsprache Englisch gelehrt. Dies bedeutet für die Kinder mehr Schulstunden auf dem Stundenplan und auch einen Mehraufwand zu Hause. Die Vokabeln müssen gefestigt sowie mancher Text nochmals aufgearbeitet werden, denn fachliche Inhalte sollen nicht verloren gehen. „Ein gewisses Talent, Disziplin sowie die Bereitschaft sich über das normale Maß hinaus einzusetzen sind Grundvoraussetzungen – ohne diese Elemente wird es schwer“, sagt Alexander Tomisch. Der Lehrer für EWG und Geschichte hat bereits im Studium und als Lehramtsanwärter alle Bili-Zusatzqualifikationen erworben und ist auf die spezielle didaktische Situation vorbereitet. „Obwohl zunächst behutsam eingestiegen wird, findet dennoch sukzessive ein Ausbau des fremdsprachlichen Anteils statt. Wer sich hier nicht anstrengt, läuft Gefahr den Anschluss zu verlieren.“ Weiterlesen

Exkursion in die Wilhelma

„Der Anfang und das Ende eines Geographen liegen im Gelände.“ (A. Penck)

Welchen Erfolg verbürgt bilingualer Unterricht? Die Frage stellen sich sowohl Wissen-schaftler, Lehrer als auch Eltern. Ansatzweise Aufschluss gab eine als Abschluss der Unterrichtseinheit „Tropical Rainforest“ geplanter Lerngang in das Amazonienhaus des zoologischen Gartens in Bad Cannstatt. Dort stellten die Schüler der 7b, auf Rückfragen einer als Leiterin agierenden Diplom-Biologin, ihr Wissen unter Beweis. Diese zeigte sich begeistert von dem tiefgreifenden und umfassenden Wissen der Siebtklässler, welches sie hinsichtlich der Vegetationszone vorweisen konnten. wilhelma_7b_2015_01Die authentische Begegnung mit Früchten, Pflanzen und Tieren sorgte für einen Mehrwert und eine Nachhaltigkeit des Ausfluges, der für einen bleibenden Eindruck des Gelernten sorgt. Für die teilnehmenden Lehrer zeigte die Exkursion nachdrücklich, dass Inhalte, in der Fachsprache Englisch vermittelt, keine Hürde darstellen sondern eher als Bereicherung zu sehen sind.

Das Grundrezept des bilingualen Unterrichts scheint aufzugehen: So wird neben den vermittelten Inhalten, auch die fremdsprachliche Kompetenz in der Lingua Franca entscheidend vorangetrieben.

“I am the state!” – Louis XIV

Ausflug ins Ludwigsburger Schlossludwigsburg_2013_01
Nachdem sich die Klasse 7b das Zeitalter des Absolutismus bereits im englischsprachigen Geschichtsunterricht erarbeitet hatte, sollte nun eine reale Begegnung mit dem Stoff erfolgen. Zu diesem Zweck begaben sich die Schülerinnen und Schüler samt zwei begleitenden Lehrern am 11.07. in das Residenzschloss Ludwigsburg. Dort konnten sie sich ein eigenes Bild von dieser faszinierenden Epoche machen, die – ausgehend vom absolutistischen Frankreich – auch Baden-Württemberg nachhaltig prägte.
ludwigsburg_2013_02Im Anschluss folgt nun ein von Schülern erstelltes Protokoll der Exkursion.

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Bili an der RSL

Bericht aus „Der Teckbote“ vom 04.05.2011

Bilingualer Zug als Markenzeichen

Die Globalisierung fordert die Schulen zu Antworten heraus. Vorreiterin im Schulamtsbezirk Nürtingen ist die Karl-Erhard-Scheufelen Realschule Lenningen. Sie bietet seit dem laufenden Schuljahr einen bilingualen Zug an.

Foto „Der Teckbote“

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