Die RSL nimmt am 63. Vorlesewettbewerb teil

Johanna Raichle ist die Gewinnerin des Schulentscheids der Karl-Erhard-Scheufelen Realschule.

Die Sechstklässlerin setzte sich gegen 70 Mitschüler*innen durch. Damit qualifiziert sie sich für die nächste Runde des Wettbewerbs – den Kreisentscheid, welcher auf digitalem Weg im Februar stattfindet.

Mit Engagement und Lesefreude übten die Schüler*innen der Klassen 6a – c auch in diesem Jahr fleißig, um vorbereitet und möglichst gelassen anzutreten. Vielen gelang es bereits gut, an den richtigen Stellen zu betonen und die Zuhörer*innen in den Bann zu ziehen, insbesondere den weiteren Finalistinnen Saskia Gökeler, Laura Laipple und Lara Schneider. Im entscheidenden Moment jedoch vermochte Johanna besonders eindrucksvoll, ihrem Lieblingstext eine lebendige Stimme zu verleihen.

Die außerordentliche Lesefertigkeit wurde mit Urkunden belohnt. Zusätzlich erhielten die Schülerinnen auf den ersten drei Plätzen Buchgutscheine, die von der Finkeria in Dettingen gestiftet wurden.

Für den Kreisentscheid drückt die RSL Johanna die Daumen!

Die Realschule Lenningen soll Biosphärenschule werden

„Gemeinsam machen wir uns auf den Weg!“, verkündete Rektorin Dunja Salzgeber erfreut am 14. Oktober und gab somit den Startschuss, die Karl-Erhard-Scheufelen Realschule zur ersten weiterführenden Biosphärenschule im Lenninger Tal zu machen.

An dem mehrstündigen Workshop zum Auftakt des vielschichtigen Entwicklungsprozesses nahmen neben der Schulleitung, Lehrkräften und der Leiterin der Ganztagesbetreuung ebenso interessierte Eltern und Schülerinnen und Schüler teil. Unter der Leitung von Frau Dippold, Frau Jany und Frau Schaefer von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb wurde der Ist-Stand eruiert und gemeinsame Visionen erarbeitet.

Gemäß dem Motto „Unsere Welt entdecken, verstehen, gestalten“ macht sich die Biosphärenschule zur Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern einen bewussten und nachhaltigen Umgang mit der Natur zu vermitteln. Hierbei ist es unerlässlich, die regionalen Gegebenheiten besonders in den Blick zu nehmen. So werden beispielsweise die Lenninger Streuobstwiesen besucht und deren Bedeutung für Lebewesen und Umwelt aufgezeigt. Schülerinnen und Schüler dürfen bei der Apfelernte mit anpacken, damit regionaler Apfelsaft hergestellt und später verkauft werden kann. Das Biosphärengebiet kann somit vor der Haustüre erschlossen, die Zusammenhänge nachvollzogen und erlebt werden. Schülerinnen und Schüler erfahren den Zusammenhang zwischen Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft aus erster Hand. Die im Schulleben gewonnenen Erfahrungen tragen zu einem schrittweisen Umdenken bei, die Kinder und Jugendlichen verstehen sich als Teil der Region, in der sie leben. Durch langfristige fachliche Unterstützung von Expertinnen und Experten kann zudem ein breites Netzwerk geschaffen sowie die Schulgemeinschaft und das Biosphärengebiet gestärkt werden.

Die ersten Schritte auf dem Weg zur Biosphärenschule lassen bereits erkennen, dass den Schülerinnen und Schülern der Karl-Erhard-Scheufelen Realschule künftig verstärkt ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung vermittelt wird, das über den Schulalltag hinaus erlebt und vor allem auch gelebt werden kann.

Internet – aber sicher! Fünftklässler nehmen an Workshop teil

Neue Schule, neue Klasse, neue Klassengruppe zum Chatten.

Besonders in Zeiten des Social Distancing wird viel über das Smartphone kommuniziert. Auch die erst vor wenigen Wochen willkommen geheißenen Fünftklässler nutzen dieses Medium oft schon täglich. Das World Wide Web wird ebenso zum Kommunizieren, Recherchieren, Videos schauen, Spielen und für vieles mehr rege aufgesucht. Fit für den sensiblen Umgang mit den vielseitigen Medien und Plattformen wurden die Schüler vor den Herbstferien von zwei engagierten Referenten der mecodia Akademie gemacht.

Neben der Aufklärung über generelle Chancen und Risiken des Internets bildete ein weiterer wichtiger Bestandteil des Workshops die Information sowie der Austausch zu den Themen Handhabung persönlicher Daten, Persönlichkeits- und Urheberrechte. Darüber hinaus bekamen die Fünftklässler Gelegenheit, über für sie besonders relevante Themen zu diskutieren und im gemeinsamen Diskurs Verhaltensregeln aufzustellen, beispielsweise für den Umgang mit Kettenbriefen und Beleidigungen im Netz. Außerdem wurden, mit Unterstützung der Experten, Regeln für die Klassengruppe beschlossen, welche den Teilnehmenden besonders am Herzen lagen.

„Ich fand den Workshop sehr interessant, weil man sich jetzt mit den Themen beschäftigt hat und sich damit auskennt“, resümiert eine Schülerin den Vormittag.

In ihrer Medienkompetenz gestärkt können die Fünftklässler den Herausforderungen der digitalen Medien nun bewusster und vor allem sicherer begegnen, was nicht zuletzt auch in der neuen Klassengruppe eine große Rolle spielen wird.

E.H.

„Throw your arms around the world at Christmastime“

Weihnachtliche Spendenaktion der Realschule Lenningen

„Throw your arms around the world at Christmastime“ erklingt der Band Aid Song von 1984 auch noch nach 35 Jahren im Radio. Die SMV der Karl-Erhard-Scheufelen Realschule Lenningen veranlasste dieses Jahr erfolgreich, dass auch die Realschüler „ihre Arme in der Weihnachtszeit um die Welt legten“.

„Wie gelingt es, dass wir als Schulgemeinschaft etwas Gutes tun können?“, fragten sich die Klassensprecherinnen und Klassensprecher aller Jahrgangsstufen während einer Versammlung zu Schuljahresbeginn. So arbeiteten sie einen Vorschlag aus, welcher den Elternvertretern, Lehrern sowie Klassen vorgelegt wurde: 1/3 der Einnahmen jeder Klasse des jährlich stattfindenden Weihnachtsmarktes sollten für einen guten Zweck gespendet werden. Als Empfänger der Spenden wurde das Village Pioneer Project (VPP) Nigeria ausgewählt, ein Projekt, das die Karl-Erhard-Scheufelen Realschule bereits lange Zeit unterstützt. Das VPP ist eine seit über 30 Jahren bestehende Organisation, welche die Entwicklung von Dörfern im Süden Nigerias ganzheitlich fördert und durch Bildungs- sowie Ausbildungsstätten Perspektiven für benachteiligte Jugendliche eröffnet.

„Es hat mich insbesondere mit Freude erfüllt, dass der wohldurchdachte Vorschlag der SMV an jeder Stelle, sei es bei Eltern, Lehrern oder Schülern, auf offene Ohren gestoßen ist. Die hohe Bereitschaft unserer Schüler, eine nicht unerhebliche Summe ihrer Gewinne den Kindern und Landwirten in Nigeria zukommen zu lassen, zeugt davon, dass der eigentliche Gedanke von Weihnachten als Fest der Liebe in unserer Wertegemeinschaft weiterhin besteht“, erklärte Rektorin Dunja Salzgeber.

So präsentierten die knapp 500 Schülerinnen und Schüler am Freitag, den 13. Dezember, verschiedene in den vergangenen Wochen mühevoll gefertigte Handarbeiten wie Weihnachtskarten, Kerzen oder Seifen. Auch lockte der Schulweihnachtsmarkt mit seinen köstlichen kulinarischen Versuchungen sowie mit unterhaltsamen Aktionen, z.B. einer Fotobox und einem Glücksrad, wie in jedem Jahr zahlreiche Besucher an.

Dank des Engagements der Lenninger Realschüler kann dem Village Pioneer Project in Nigeria eine Spende von rund 1350 € überreicht werden. Merry Christmas!

E.H.