Erlaubte Ferienverlängerung – Die Klassen 6b und 6c genießen eine Woche im Schullandheim in Sigmaringen

Kaum drei Tage in der Schule, schon werden wieder die Koffer gepackt. Vom 16. bis 20. September holten sich die Klassen 6b und 6c nochmals das Urlaubsfeeling zurück und fuhren gemeinsam mit den Lehrern Herrn Bender, Frau Hettinger sowie Frau Hauser und Frau Maichl in die Ferienverlängerung.

Die Unterkunft war „beinahe“ ein 5-Sterne-Hotel und begeisterte mit ihren zahlreichen Ballsportplätzen und Freizeitmöglichkeiten. Zudem wurden die Schüler von dem jetzigen Herbergsvater und ehemaligen Sternekoch Enrico Netto, der zuvor im Hotel Adlon am Herd stand, kulinarisch verwöhnt.

Die Kinder erwartete ein buntes Programm, das sowohl Abenteurer als auch Wissensdurstige nicht zu kurz kommen ließ. Am Montag erkundeten die Schüler das Hohenzollernschloss Sigmaringen, wo sie zwischen zwei Führungen wählen konnten. Bei der Ritterführung erwartete die Kinder ein hartes Ausbildungsprogramm, an dessen Ende der Ritterschlag winkte. Das Hofleben samt Etikette und Tanzunterricht wurde der anderen Gruppe bei der Führung Kindheit anno dazumal nähergebracht.

Dienstags erhielt die Klasse 6b eine Führung durch den Campus Galli, wo eine frühmittelalterliche Klosterstadt auf der Grundlage des St. Gallener Klosterplans mit zeitgenössischen Arbeitstechniken entsteht. Währenddessen wuchs die Klasse 6c beim Feuerakrobatik-Workshop Circus of Fire über sich hinaus und führte eine selbst gestaltete Feuershow auf.

Am darauffolgenden Tag stellte sich die 6b den Herausforderungen einer GPS-Wanderung, bei der die Klasse großen Teamgeist beweisen musste. Auf der Strecke warteten zahlreiche Stationen, die Schüler mussten sich unter anderem gegenseitig abseilen oder gegeneinander im Bobbycar-Rennen antreten. Die 6c hingegen nutzte das sonnige Wetter aus, um an einem Floßbau-Workshop an einem nahegelegenen See teilzunehmen. Auch hier wurde die Teamfähigkeit eines jeden auf die Probe gestellt. Letztendlich gelang es allen drei teilnehmenden Gruppen, stattliche Flöße zu bauen. Einige mutige Schüler erprobten deren Stabilität auf dem Wasser und scheuten sich nicht, dabei nass zu werden.

Auch die Klasse 6b nahm später am Floßbau-Workshop teil, während nun die 6c an der Reihe war, den Campus Galli kennenzulernen und mitanzupacken, beispielsweise beim Sägen, Feuermachen und Zaunflechten.

An den Abenden vergnügten sich alle Klassen mit Gesellschaftsspielen, Bogenschießen, Ballturnieren und einem gemeinsamen Grillfest am Tag vor der Abreise.

Nach einer Woche voller Abenteuer stiegen die 58 Schüler erschöpft in den Bus. Das Gepäck war zwar um zahlreiche Süßigkeiten leichter, aber die Kinder waren um einige schöne Erinnerungen und gemeinsame Erfahrungen reicher.

E.H.

Englandfahrt nach Eastbourne

Montag, 4. Juni 2018

Am Morgen des 4. Juni 2018 fuhren die beiden Omnibusse pünktlich um 4 Uhr an der Sporthalle in Unterlenningen los. Ans Schlafen wurde jetzt noch nicht gedacht, denn alle waren aufgeregt und gespannt auf die bevorstehende Englandreise. Nach einer langen Fahrt durch Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg, nur unterbrochen von einigen Pausen, fuhren wir um 15:30 Uhr in Calais auf die Fähre. Als die eineinhalbstündige Überfahrt beendet war, ging es bei angenehmem Wetter von Dover aus mit dem Bus noch etwa zwei Stunden weiter, bis wir schließlich in Eastbourne ankamen. Auf den letzten Metern schlugen die Herzen schon höher, denn wir lernten nun jede Minute unsere Gastfamilie kennen. Auf dem Parkplatz in unserem Bestimmungsort angekommen, waren schon einige Eltern da und begrüßten uns herzlich. Die ersten Wörtchen Englisch wurden gesprochen um sich kurz kennenzulernen. Nachdem alle per Auto oder Taxi in die Familien angekommen waren, bekamen wir dort noch eine warme Mahlzeit und bezogen unsere Zimmer für die erste Nacht in England.

Dienstag, 5. Juni 2018

Am Dienstagmorgen wurden wir um 8:15 Uhr von den Gastfamilien zu unserem Treffpunkt gebracht. Von dort ging es für uns weiter zu den Seven Sisters, einem sehenswerten Küstenabschnitt, an dem wir zuerst eine halbe Stunde am Strand verbrachten und danach zu einer zweieinhalbstündigen Wanderung entlang der Klippen aufbrachen. Diese waren wirklich sehr beeindruckend. Als wir unser Ziel erreicht hatten, holte uns der Bus ab und wir fuhren weiter nach Eastbourne. Dort machten wir in Kleingruppen ein Stadtquiz und bekamen danach noch Zeit in der Stadt einkaufen zu gehen. Vier Stunden später trafen wir uns wieder an den Bussen, um als Tagesabschluss gemeinsam bowlen zu gehen. Um 20:45 Uhr holten uns die Gastfamilien dort wieder ab.

Mittwoch, 6. Juni 2018

Am Mittwoch fuhren wir um 9:00 Uhr von Eastbourne nach Hampton Court los. Etwa 90 Minuten später kamen wir dort bei sommerlichen Temperaturen an. Nach einer kurzen Toilettenpause gingen wir zum Hampton Court Palace. Die Größe des Gebäudes von außen war schon sehr beeindruckend. In mehreren Kleingruppen betraten wir dann die ehemalige Residenz. Anhand von einem Plan und Infokarten liefen wir von Gebäude zu Gebäude und bestaunten Gemälde, Statuen und die herrschaftlichen Räumlichkeiten. Die nötigen Informationen zu den Gebäuden und deren Geschichte hatten wir nach Farben sortiert auf Karten gedruckt bekommen und konnten uns so stets über alles selbst unterrichten – in Englisch, versteht sich. Diese Karten erhielten wir einmal pro Gruppe, so dass wir stets zusammenblieben und miteinander arbeiten mussten. Einige Situationen und damalige Gegebenheiten wurden von Schauspielern zum Leben erweckt, wie beispielsweise die Zubereitung von Speisen. Es wurden Gerichte von früher nachgekocht, so dass alle Besucher sehen konnten, wie anstrengend und aufwändig diese Arbeiten und das Leben damals waren. Nach dem Begehen des Palastes ruhten wir uns erstmal im Schatten des Vorhofes aus. Anschließend gingen wir noch in den Irrgarten „Hampton Maze“. Das war sehr nervenaufreibend. Es war nicht einfach wieder hinauszufinden und man brauchte eine Menge Geduld. Die ersten Schüler kamen nach 10 Minuten wieder heraus, die letzten aber erst nach ungefähr 40 Minuten. Nach einem anstrengenden, aber auch ereignisreichen, Tag fuhren wir dann dreieinhalb Stunden mit dem Bus nach Eastbourne, da es einen langen Stau gab. Doch die Stimmung war weiterhin sehr gut. Alle verstanden sich gut. In Eastbourne warteten bereits die Gastfamilien geduldig auf unsere Rückkehr. Es war ein toller Tag.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Am Donnerstag kamen wir bei angenehmen Temperaturen um 9:50 Uhr in Brighton an. Im Anschluss liefen wir circa 15 Minuten zum „Royal Pavillion“. Bevor wir die Führung antraten, machten wir noch Klassen- und Gemeinschaftsbilder. Dann gingen wir klassenweise in das herrschaftliche Gebäude. Dort wurden uns Audio Guides ausgehändigt, die uns alles auf Deutsch erklärten. Mit Hilfe der Audio Guides liefen wir von Zimmer zu Zimmer und schauten uns die Ausstellungsgegenstände an, wobei wir stets mit allen relevanten Informationen versorgt wurden. Das war sehr interessant und wir bekamen einen tollen Einblick in die damalige Zeit. Nach etwa 50 Minuten war die Führung vorbei. Als nächstes hatten wir drei Stunden Freizeit in Brighton und konnten die sehenswerte Stadt auf eigene Faust erkunden. Viele gingen zudem einkaufen, an den Strand oder haben sich sogar in die Fluten gestürzt. Gegen 17 Uhr fuhren wir dann in Brighton los und gingen anschließend noch für 45 Minuten an den Strand von Eastbourne. Wir genossen die Zeit bei angenehmen Temperaturen. Nachdem wir auch ausreichend Bilder geschossen haben, holten uns die Familien ab und unser vorletzter Tag in England ging zu Ende.

Freitag, 8. Juni 2018

Am letzten Tag traf sich die Gruppe um 8:15 Uhr zur Abfahrt. Einige nutzten noch schnell die Zeit um in „unseren“ Supermarkt zu gehen und einige Einkäufe zu erledigen. Nachdem wir unser Gepäck im Bus verstaut hatten, begann unsere Reise zur wunderschönen Stadt Canterbury. Dort erwartete uns in einer Art Museum eine Führung durch die berühmten „Canterbury Tales“, welche sehr interessant und aufregend waren. Im Anschluss hatten wir circa eine Stunde Zeit um uns die Stadt genauer anzusehen. Hiernach besichtigten wir etwa eine Stunde die Canterbury Cathedral, welche das Herz der englischen Kirche darstellt. Die Größe und die Ausstattung waren sehr interessant. Unser letzter verpflichtender Punkt auf der Tagesordnung war eine Bootstour. Die Führer konnten stellenweise sogar etwas Deutsch und brachten uns auf humoristische und anschauliche Art und Weise die Geschichte der Stadt näher. Nun bekamen wir nochmals Zeit um die Stadt unsicher zu machen und Souvenirs zu kaufen, bevor wir um 17 Uhr einen freiwilligen Gottesdienst (Evensong) besuchten. Um 20 Uhr traten wir dann die Heimreise an. Nach langen 15 Stunden konnten wir unsere Familien wieder glücklich in die Arme schließen.

Bericht von Lisa Simon, Kim Barner und Franka Wörner (alle Klasse 9a)

Our time in London

Am frühen Morgen des 4. Mai ging es, zusammen mit Frau Stöferle, Herrn Tomisch, Frau Salzgeber, Frau van Dornick und Herrn Ritter, pünktlich um 4 Uhr los. Ziel unserer Reise war die Hauptstadt Englands. Einmal quer durch Deutschland, Belgien und Frankreich nach Calais, wo die Fähre uns nach Dover brachte. Gespannt beobachtete man den Horizont und später den Blick auf die berühmten Kreidefelsen an der Küste. Von dort aus waren es nochmal gute zwei Stunden nach London und dann wurden auch schon die ersten Wörtchen Englisch gesprochen, denn wir wurden bei Gastfamilien untergebracht.

Die Klassen 9b und 9c erkundeten gemeinsam London, begonnen mit einem Trip über die Themse. Das Boot fuhr unter zahlreichen Brücken nach „the City of Westminster“. Dort angelangt, begann der Stadtrundgang durch die Weltstadt. Erstmals konnten wir die Größe und die Schönheit des Big Bens und des angrenzenden Parliaments bewundern. Dann marschierten wir weiter durch London bis zum nächsten Stop: Trafalgar Square und später ging es weiter zur St.Pauls Church. Dort hatten wir Zeit, uns im Covent Graden aufzuhalten, die jeder auf seine Weise in Anspruch nahm.

Am Mittwoch begann unser Tag beim Tower of London. Die 9b hatte eine Führung durch das ehemalige Gefängnis und bekam spannende Geschichten von Sträflingen zu hören und konnte die Kronjuwelen der Queen bewundern, während die 9c den „Thamsewalk“ machte. Wir liefen über die Tower Bridge und genossen kurz den Panoramablick über die Themse, dann ging es weiter zum Borough Market, vorbei an der Southwark Cathedral und dann an der Themse entlang zum Shakespeare Theatre. Auf der Millennium Bridge hatte man wieder einen sagenhaften Ausblick und zum ersten Mal die St. Paul‘s Cathedral im Blickfeld. Dort angelangt, vereinten sich die beiden Klassen wieder und bestiegen gemeinsam um die 450 Stufen, um auf der Kuppel der Kathedrale die imposante Stadt von oben zu betrachten. Nachdem ging es weiter zum Piccadilly Circus. Dort trafen wir auf viel Trubel und viele Touristen. Wieder hatten wir zwei Stunden Zeit, die wir selbst gestalten durften. Gegen sieben Uhr begann der schaurige Jack the Ripper Walk. Ein Guide Führte uns durch die etwas regloseren Teile Londons und erzählte grausige Geschichten vom Serienmörder im Jahre 1888. Gegen 22 Uhr kamen wir erschöpft bei den Gastfamilien an.

Am Donnerstagmorgen stand dasselbe auf dem Programm, wie am Tag zuvor. Dieses Mal aber umgekehrt. Die 9b machte den Thamsewalk und die 9c besichtigte den Tower. Treffpunkt war wieder die St. Paul’s Cathedral. Von dort an ging es weiter zur Oxford Street. Wir ließen einige Pfund in der Shoppingmeile liegen und erkundeten sie auf eigene Faust. Nachdem ging es durch den Green Park zur Heimstätte der Royal Family, dem Buckingham Palace.

Am letzten Tag unserer Reise kamen alle drei Klassen zusammen und knipsten mit den unterschiedlichsten Stars und Ikonen Bilder im Madame Tussauds. Außerdem gab es ein Gruselkabinett und ein 4D-Kino im Museum der Wachsfiguren. Im Anschluss besuchten wir Camden Market, einen sehr lebhaften Markt mit Kunsthändlern aller Art. Der letzte Halt war an der Meridian Line, der Ort an dem Osten Westen begegnet. Dort hatten wir zum Abschluss einen wundervollen Blick auf London, einer Stadt mit bunten Treiben, gewaltigen Bauten, aber auch immensem Verkehr und täglicher Hektik. Eben eine wirkliche Weltstadt mit allen Vor-und Nachteilen!

 Melanie Beißer, Klasse 9c

Englandfahrt nach Eastbourne

Bericht von Lisa Simon, Kim Barner und Franka Wörner (alle Klasse 9a)

Montag, 4. Juni 2018

Am Morgen des 4. Juni 2018 fuhren die beiden Omnibusse pünktlich um 4 Uhr an der Sporthalle in Unterlenningen los. Ans Schlafen wurde jetzt noch nicht gedacht, denn alle waren aufgeregt und gespannt auf die bevorstehende Englandreise. Nach einer langen Fahrt durch Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg, nur unterbrochen von einigen Pausen, fuhren wir um 15:30 Uhr in Calais auf die Fähre. Als die eineinhalbstündige Überfahrt beendet war, ging es bei angenehmem Wetter von Dover aus mit dem Bus noch etwa zwei Stunden weiter, bis wir schließlich in Eastbourne ankamen. Auf den letzten Metern schlugen die Herzen schon höher, denn wir lernten nun jede Minute unsere Gastfamilie kennen. Auf dem Parkplatz in unserem Bestimmungsort angekommen, waren schon einige Eltern da und begrüßten uns herzlich. Die ersten Wörtchen Englisch wurden gesprochen um sich kurz kennenzulernen. Nachdem alle per Auto oder Taxi in die Familien angekommen waren, bekamen wir dort noch eine warme Mahlzeit und bezogen unsere Zimmer für die erste Nacht in England. Weiterlesen